Körnerfutter für Wellensittiche

  • Eine ausgewogene Mischung des Körnerfutters für Wellensittiche ist extrem wichtig.
    Die Nahrung sollte aus vielen Komponenten bestehen, aber Samen und Körner bleiben die wichtigsten Grundnahrungsmittel.
    Zusätzlich kann man auch Obst, Gemüse, Gräser und Kräuter zur Verfügung stehen um Wohlbefinden und Lebensqualität zu unterstützen.

    Wellensittichfutter im Handel
    Viele bekannte Futtermarken im Handel bieten leider nicht die richtige Zusammensetzung eines guten Wellensittichfutters an.


    Inhaltsstoffe wie Bäckereierzeugnisse, Honig, Öle und Zucker gehören nicht in den Futternapf eines Wellensittichs!


    Sie führen zu Übergewicht und damit zu Krankheiten!
    Achte deshalb beim Kauf auf die angegebenen Inhaltsstoffe.


    Knabberstangen aus den verschiedensten Rohstoffen hergestellt werden gerne von den Tieren angenommen. Diese haben aber leider auch völlig unnütze Zusatzstoffe drin.
    Möchtest du trotzdem nicht darauf verzichten, kannst du gesunde Knabberstangen problemlos selber herstellen.


    Es gibt auch Rezepte mit Honig, bei erkrankten Wellensittichen sollte darauf aber unbedingt verzichtet werden.
    Honig kann grundsätzlich ein nettes Leckerlie sein, ist aber völlig unnötig.
    Ein gesunder Zusatz sind Kräuter, Gemüse oder Gräser, welche man verwenden kann.


    Auch Zusatzfutter, welches man im Zooladen kaufen kann, wie Mauser- oder Sprechperlen, sind unnötig und haben keine Wirkung.
    Hier solltest du dein Geld lieber in Frischfutter oder gesunde Körnchen investieren.


    Was aber sollte nun im Wellensittichfutter sein?


    Eine gute Körnermischung besteht zu ca. 40% aus Kanariensaat. Denn sie hat nicht so eine große Energiedichte wie andere Körnchen.
    Sie sind also gut für die Linie unserer Heimvögel, denn unsere Lieblinge bewegen sich einfach nicht soviel wie die freilebenden Tiere.
    Verzichte deshalb auch auf größere Mengen ölreicher Saaten, wie z.B. Negersaat, Sesam.


    Eine gute Basismischung für Wellensittiche


    40-50 % Kanariensaat
    1% Hafer
    Den Rest können sie aus verschiedenen Hirsesorten zusammenstellen wie z.B.:
    - Japanhirse,
    - Silberhirse,
    - Mannahirse,
    - Mohairhirse





    Gräser und Sämerein als Zusatznahrung


    Hinzu kommen nun noch Gräser. Diese können unter das Futter gemischt, oder auch in einem extra Napf angeboten werden.
    Gräser sind gut um Fettleibigkeit zu vermeiden, deshalb sollten sie auf dem täglichem Speiseplan stehen.
    Damit das Angebot nicht langweilig wird, gibt es auch hier verschiedene Gräser z.B.: Rotschwingel, Weidelgras und vor allem Knaulgras.


    Als besondere Leckerbissen dürfen es zum Beispiel auch mal Wildsämereien (vorsicht Fettgehalt) oder Blüttenpollen sein.


    Autor: *Holly*

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