Ino-Wellensittiche, Albinos und Lutinos

  • Ino-Wellensittiche tauchten erstmals um 1870 auf.

    Weil man aber die Erbvorgänge der Ino-Wellensittiche nicht kannte, wurde ihnen züchterisch keine Beachtung geschenkt.


    Erst um 1940 wurde ernsthaft mit der Zucht von Inos begonnen.


    Diese Wellensittich-Mutation vererbt geschlechtsgebunden.


    Die Ino-Wellensittiche haben keinerlei Zeichnung und Kehltupfen.


    Wie immer behauptet wird, fehle den Inos der Anteil an Melanin. Das ist schlichtweg falsch!
    Sie besitzen einen Melaninanteil. Ihnen fehlt lediglich das Gen zur Ausfärbung des Melanins!


    Inos der Blaureihe bezeichnet man als Albino-Wellensittiche.
    Die Tiere sind rein weiß, ohne jegliche Zeichnung. Manchmal kann ein blauer Schimmer durch das Gefieder gehen.


    In der Grünreihe sehen die Wellensittiche gelb aus und werden Lutino-Wellensittiche genannt. Auch hier ist keine sichtbare Zeichnung erkennbar.


    Geschlechtsmerkmale der Hähne sind identisch mit den Rezessiven-Schecken. Sie besitzen also eine rosa-farbige Wachshaut.
    Ino-Hennen haben die typische braune Wachshaut wie die Normal-Gezeichneten-Wellensittiche.


    Die Augen der Lutinos und Albinos sind rot mit sichtbarem weißen Irisring.
    Schon Ino-Küken erkennt man frühzeitig bei noch geschlossenen Augen.
    Das fehlende Ausfärbungs-Gen des Melanins ist auch hier der Grund für die roten Augen der Ino-Wellensittiche.




    Ino-Wellensittich der Blaureihe Albino




    Ino-Wellensittich der Grünreihe Lutino

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