Australischer Schecke

  • Der Australische Schecke ist wohl die am meisten verbreitetste Schecken-Art unter den Wellensittichen.

    In Australien tauchte die erste Mutation dieser Art 1935 auf. Dieser grüne Wellensittich hatte ein gelbes Band um die Brust. In diesem Bereich fehlten dem Wellensittich die grünen Federn. Die dunklen Farbpigmente (Melaninanteil) fehlten in diesem Teil des Gefieders.
    In Deutschland wurden die Australischen Schecken Anfang der 60er Jahre eingeführt und gezüchtet.
    Wegen ihres sichtbaren farbigen Bandes um die Brust, nannte man diese Wellensittich-Mutation anfänglich auch Bandschecken.


    Mittlerweile ist die fehlende Pigmentierung der Australischen Schecken unregelmäßiger am Körper verteilt.


    Ein wichtiges Merkmal zur Erkennung eines Australischen Schecken ist der Nackenfleck. Dieser ist je nach Farbreihe des Tieres weiß oder gelb.
    Wie der Name schon sagt befindet sich dieses typische Merkmal am Hinterkopf des Wellensittichs.
    Auffällig sind auch die Schwingen, welche ohne jegliche Zeichnung sind.


    Australische Schecken kommen als einfaktorige oder doppelfaktorige Tiere vor und vererben dominant.


    Geschlechtsmerkmale dieser Wellensittiche sind identisch mit den Normal-Gezeichneten-Wellensittichen.


    Die doppelfaktorigen Australischen Schecken entstehen durch die Verpaarung zweier einfaktoriger Australischen Schecken. Diese erscheinen fast einfarbig und haben keine großflächige farbige Scheckung. Die Farbanteile im Gefieder beschränken sich meist auf den Halsbereich und auf den unteren Teil des Rumpfes. Auch die typische wellenförmige Zeichnung auf den Flügeln ist auf ein Minimum reduziert.




    Australische Schecke der Grünreihe




    doppelfaktorige Australische Schecke der Grünreihe

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